Aktuelles
Do, 25. Juni, 19 Uhr - Lesung aus dem Roman Johannifeuer von der Historikerin und Autorin Susanne Betz.
Die Bücher der Autorin sind an diesem Abend erhältlich und können auf Wunsch signiert werden.
Mi, 8. Juli - Italienische Nacht
Do, 25. Juni, 19 Uhr - Lesung aus dem Roman Johannifeuer von der Historikerin und Autorin Susanne Betz.
Die Bücher der Autorin sind an diesem Abend erhältlich und können auf Wunsch signiert werden.
Mi, 8. Juli - Italienische Nacht
zeigt Typisches und Überraschendes, Kulturgeschichte, Kunst und Traditionen des Landkreises Garmisch-Partenkirchen, um das Wissen um Land und Leute zu bewahren. Es ist eines der bedeutendsten, regionalen, kulturhistorischen Museen in Bayern.
Drei Maler und ihr Publikum in den 1950er und 1960er Jahren
Carl Ludwig Loreck (1898 – 1991), Rolf Cavael (1898 – 1979), Hans Otto Buchner (1909 – 1972)
11. Februar bis 7. Juni 2026
Die Ausstellung stellt in über 120 Werken drei Lebenswege und drei verschiedene Kunstauffassungen mit Fokus auf der Nachkriegszeit und den 1950er und 1960er Jahren vor. Das Werk und die Biographien von Carl Ludwig Loreck, Rolf Cavael und Hans-Otto Buchner laden gerade in ihrer Unterschiedlichkeit dazu ein, über Kunst, den Kunstbetrieb und auch über die Käufer und Rezipienten nachzudenken: Was erzählt Kunst über Zeit und Gesellschaft, wenn romantische Natur-Idylle, radikale Abstraktion und auch die Freiheit, sich gerade nicht auf einen Stil festzulegen, parallel ihr eigenes Publikum finden.
Denken über die Dinge – Kunst-Interventionen II
11. Februar bis 8. November 2026
Drei KünstlerInnen – die Keramikerin Stephanie Borchardt (Garmisch-Partenkirchen), der Gestalter und Schreinermeister Christoph Leuner (Garmisch-Partenkirchen) und der Maler und Poet Günter Nosch (Weilheim) – treten in einen spannenden Dialog mit der Sammlung des Museums. Dabei ist das gemeinsame Thema das Nachdenken über den Sinn und die Form von Objekten.
FLYER ENGLISCH & DEUTSCH (download)
Vergessene Künstlerinnen
Hermine Biedermann-Arendts (1855 München – 1916 Garmisch-Partenkirchen), Anna von Schubert (1884–1964) und Gusti Knight-Stinnes (1912–1978 Garmisch-Partenkirchen)
19. Juni bis 14. Februar 2027
Ab 19. Juni widmet sich das Museum drei Künstlerinnen, deren Werk einst international Anerkennung fand: Hermine Biedermann-Arendts, Anna von Schubert und Gusti Knight-Stinnes. Biedermann-Arendts begann bereits als Fünfzehnjährige autodidaktisch zu malen, entwickelte ihre künstlerische Handschrift durch Privatunterricht weiter und fand mit ihren technisch brillanten, oft humorvollen Tierbildern im Stil der Münchner Schule früh zu einer erfolgreichen Bildsprache, mit der sie international ausstellte, prominente Käufer gewann und ab etwa 1880 eine eigene Malschule für Frauen führte. Schubert studierte in München und Paris, reiste mit ihrem Mann um die Welt und entwickelte einen Stil, der das Flüchtige und Skizzenhafte als künstlerisches Prinzip kultivierte. Knight-Stinnes begann als Bildhauerin, wandte sich jedoch in England der Malerei zu und erzeugte eine eigenständige, phantastisch-surrealistische Bildwelt, in der biografische Erfahrungen und innere Konflikte sichtbar werden. Alle drei Künstlerinnen galten ihrer Zeit als bemerkenswerte Stimmen, gerieten jedoch aus verschiedenen Gründen in Vergessenheit. Die Ausstellung hebt ihre Arbeiten erneut hervor und setzt ein Zeichen für eine differenzierte Sicht auf weibliche Kunstproduktion im 20. Jahrhundert.
Bild: Gusti Knight-Stinnes (1912-1978), Ohne Titel, Öl auf Malplatte, 1970
© Museum Werdenfels
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Museum Werdenfels
Ludwigstraße 47
82467 Garmisch-Partenkirchen
Tel.: (08821) 751710
Fax: (08821) 7518719
info@museum-werdenfels.de
Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag
10 - 17 Uhr