Öffnungszeiten: Geöffnet Icon Dienstag - Sonntag 10-17 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen auch montags geöffnet.

Das Museum ist ab 19. Januar 2026 bis 12. Februar 2026 für die Ausstellungsumbau geschlossen.

Das Museum ist weitgehend barrierefrei,
mobile Rampen sind vorhanden.
Parken in der Tiefgarage 2 Std. kostenlos.

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Ein Museum in Bewegung

Das Museum Werdenfels

zeigt Typisches und Überraschendes, Kulturgeschichte, Kunst und Traditionen des Landkreises Garmisch-Partenkirchen, um das Wissen um Land und Leute zu bewahren. Es ist eines der bedeutendsten, regionalen, kulturhistorischen Museen in Bayern.

 

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Aktuelle Ausstellung „100 Jahre Museum Werdenfels – Tausende Objekten und viel mehr Geschichte(n)“ - Beitrag: Julia Schlegel

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100 Jahre Museum Werdenfels

Tausende Objekte und noch viel mehr Geschichte(n) - Kultur Kunst und Tradition 5000 v. Chr. bis heute

verlängert bis 18.1.2026

 

 

1925 wurde das Museum Werdenfels eröffnet, seitdem ist es gewachsen, wurde erweitert, umgezogen und ist nun ein Kristallisationspunkt für die Schnittstelle zwischen Tradition und heute.

Keimzelle der Sammlung war eine seit 1895 von der „Partenkirchner Fachschule für Holzschnitzerei“ aufgebaute „Muster- und Altertümersammlung“ aus etwa 300 Stücken. . Ende des Eröffnungsjahres 1925 beherbergte das Museum 1946 Objekte. In hundert Jahren ist die Sammlung mittlerweile auf über 10 000 Exponate – große und kleine Dinge – angewachsen.

Wir feiern das 100-jährige Jubiläum mit einer einzigartigen Trachtengewand-Ausstellung bei der 100 Objekte - historische Gewandstücke, Schmuck, Gürtel, Schuhe, Taschen und viele andere Dinge – in einer großen Installation eingerichtet wurden. Parallel dazu verfremden zeitgenössische Künstler und Künstlerinnen die historischen Räume oder interpretieren einzelne Exponate. Im Vordergrund stehen die Geschichte(n) und die Bedeutung der Objekte der Sammlung, ihre sinnliche Wahrnehmung über die reine Erklärung hinaus.

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Sonderausstellung 100 Jahre Museum Werdenfels

kommt demnächst - Kunst der unterschiedlichen Empfindungen

Drei Maler und ihr Publikum in den 1950er und 1960er Jahren

Carl Ludwig Loreck (1898 – 1991), Rolf Cavael (1898 – 1979), Hans Otto Buchner (1909 – 1972)

11. Februar bis 7. Juni 2026

Die Ausstellung stellt in über 120 Werken drei Lebenswege und drei verschiedene Kunstauffassungen mit Fokus auf der Nachkriegszeit und den 1950er und 1960er Jahren vor. Das Werk und die Biographien von Carl Ludwig Loreck, Rolf Cavael und Hans-Otto Buchner laden gerade in ihrer Unterschiedlichkeit dazu ein, über Kunst, den Kunstbetrieb und auch über die Käufer und Rezipienten nachzudenken: Was erzählt Kunst über Zeit und Gesellschaft, wenn romantische Natur-Idylle, radikale Abstraktion und auch die Freiheit, sich gerade nicht auf einen Stil festzulegen, parallel ihr eigenes Publikum finden.

Denken über die Dinge – Kunst-Interventionen II

11. Februar bis 8. November 2026

Drei KünstlerInnen – die Keramikerin Stephanie Borchardt (Garmisch-Partenkirchen), der Gestalter und Schreinermeister Christoph Leuner (Garmisch-Partenkirchen) und der Maler und Poet Günter Nosch (Weilheim) – treten in einen spannenden Dialog mit der Sammlung des Museums. Dabei ist das gemeinsame Thema das Nachdenken über den Sinn und die Form von Objekten.

Günter Nosch nennt sein Projekt „Duden dichten“. Dafür werden rund 50 Exponate der Sammlung, die ständig ausgestellt sind, wortspielerisch neu betitelt und in der Kürze und Anmutung des Dudens scheinbar sinnvoll erklärt. Neben der Lust am Spiel ist das Ziel, unsere Sichtweise auf den Kopf zu stellen. Einzelne ausgewählte Werke auf Glas, Holz und Karton werden gleichzeitig in den Kontext der Sammlung gestellt. Christoph Leuners Skulptur-Gefäße – er selbst bezeichnet sie als Hohl-Körper - treten in Form und Funktion in Kommunikation mit der ständigen Sammlung. Es geht ihm um das Nachdenken über Volumen, Formen, Materialität, Bearbeitung und nicht zuletzt die Bedeutung von Objekten. Seit 35 Jahren lotet er die Grenzen zwischen Offensichtlichem und Verborgenen aus, das macht die Gegenüberstellung mit den historischen Objekten so spannend.

Die Keramikerin Stephanie Borchardt erweitert und spiegelt den historischen Bestand der Gebrauchsgefäße des Museums durch ihr Geschirr aus Steinzeug. Sie nimmt in ihren Arbeiten historische Formen und Handwerkstechniken auf, gestaltet aber gleichzeitig klar erkennbar, individuell und zeitgenössisch. Für diese Ausstellung entwickelte sie eine eigene Serie mit in Ton gebrannten fotografischen Elementen.

Die Interventionen irritieren die Sehgewohnheiten und eröffnen neue Assoziationen – sozusagen einen frischen Blick auf historische Objekte und ermöglichen so ein dialogisches Museumserlebnis über das gesamte Jahr.

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Sonderausstellung kommt demnächst - Kunst der unterschiedlichen Empfindungen
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Kontakt

Museum Werdenfels
Ludwigstraße 47
82467 Garmisch-Partenkirchen

Tel.: (08821) 751710
Fax: (08821) 7518719
info@museum-werdenfels.de

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag
10 - 17 Uhr

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